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Wettkampfhighlights

26 JEM Munich - Tolle Bilanz

Starke JEM-Woche für die Isarnixen der SG Stadtwerke München in der Olympia-Schwimmhalle

Eine Woche im eigenen Becken, eine Woche zum Erinnern: Bei der Junior*innen-Europameisterschaft im Synchronschwimmen (30. Juni – 4. Juli) in München haben die Athletinnen der Isarnixen der SG Stadtwerke München vor heimischem Publikum für die stärksten Momente gesorgt – es war die erste JEM in Deutschland seit 2006.

Sechs Starts, vier Top-Ten-Platzierungen: Den Grundstein legten Johanna Karb und Felicitas Embacher gleich am ersten Tag mit Platz neun im Duett-Vorkampf der Freien Kür und dem direkten Finaleinzug. Im Finale am Samstag steigerten sich die beiden noch einmal und schwammen fehlerfrei auf Platz neun – zeitweise durften sie sogar in der Leaders' Box Platz nehmen. Auch in der Technischen Kür überzeugte das Duett ohne Base Mark auf Rang 13.

Ein persönliches Highlight gelang Johanna Karb im Solo: Mit Platz zehn unter 23 Starterinnen in der Technischen Kür schwamm die Münchnerin bei ihrem ersten JEM-Solostart in die Top Ten – erst die dritte deutsche Schwimmerin seit der Systemumstellung 2018, der das gelang. „Ich habe im Wettkampf noch einmal alles reingelegt“, so Karb im Nachgang.

Auch das Team überzeugte gleich zweifach: In der Technischen Kür schwamm die junge Mannschaft – überwiegend Isarnixen-Athletinnen – fehlerfrei auf Platz neun. Beim DSV-Debüt in der Acrobatic Routine, seit 2023 im JEM-Programm, folgte mit einer Weltraum-Kür Platz acht. „Das war ein unbeschreibliches Gefühl, heute mit den Mädels zu schwimmen“, sagte Sofia Zafiri, die dafür extra ins Team rückte. Betreut wurde das Team von Yoko Nakahama und Doris Ramadan, die Einzelküren verantwortete Doris Ramadan.

Ein besonderer Erfolg für unseren Stützpunkt: Sowohl im Solo als auch im Duett gingen alle deutschen Starterinnen für die Isarnixen der SG Stadtwerke München ins Wasser.

Eine besondere Freude war es, in dieser Woche gleich prominenten Besuch in der Olympia-Schwimmhalle begrüßen zu dürfen: Der gesamte Vorstand des Deutschen Schwimm-Verbandes, allen voran Präsident David Profit, verfolgte die Wettkämpfe live vor Ort und konnte Artistic Swimming hautnah erleben – begeistert bis zum letzten Tag. Auch Vertreter*innen der Stadt München ließen es sich nicht nehmen, in der Halle dabei zu sein. Und mit Margit Schreib, Christine Lang und Doris Ramadan waren gleich alle unsere Olympiateilnehmerinnen vor Ort – mit sichtlicher Begeisterung durften sie miterleben, wie ihre eigenen Erfolge heute weitergetragen werden. Bei der Eröffnungsshow sorgten zudem unsere Nachwuchsathlet*innen aus ganz Bayern sowie unsere Jubi-Youngstars und Jubiläumsdamen für einen mitreißenden Auftritt und begeisterte Fans.

Getragen wurde die ganze Woche vom eigenen Publikum – und von den vielen Helfer*innen im Hintergrund. Sie waren aus ganz Deutschland nach München angereist, darunter auch einige, die sonst gar nichts mit dem Synchronschwimmen zu tun haben, und haben mit unermüdlichem Einsatz erst möglich gemacht, dass aus einem Wettkampf ein richtiges Fest in der Olympia-Schwimmhalle wurde. Ohne sie wäre diese Woche nicht dieselbe gewesen. Johanna Karb brachte die Stimmung auf den Punkt: „Das können wir gerne noch einmal machen.“

Die nächste Junior-EM im Synchronschwimmen findet 2027 in Athen statt – bis dahin ist die Erinnerung an dieses Heimspiel im Olympiapark eine große Motivation für den Weg dorthin.

Athletinnen: Felicitas Embacher, Johanna Karb, Olivera Ninkovic, Julia Steindl, Laura Zarate von Borries, Valerie Maschek (alle SG Stadtwerke München), Rita Burla, Sofia Zafiri (SB Bayern 07), Ekaterina Kuzminskaya (TSV Solingen-Aufderhöhe)

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